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Brettmühle Mulda

1880 wurde die Brettmühle in Mulda errichtet. Angetrieben wurde die Mühle durch ein Wasserrad. Dafür wurde in der Freiberger Mulde eine kleine Wehranlage gebaut. Ein rückseitiger Anbau erfolgte 1895. Er wurde als Werkstatt genutzt und es waren Fräsmaschinen sowie Band- und Kreissägen darin untergebracht. 

Aufgrund der industriellen Entwicklung Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein Dampfkessel eingebaut sowie der 20m hohe Schornstein errichtet.

Das Gebäude des Sägewerkes wurde 1921 vergrößert, um längeres Holz schneiden zu können. Als Hobelraum wurde das Kellergeschoss genutzt.

1927 war es notwendig eine Francis-Turbine einzubauen, da das Wasserrad unbrauchbar geworden war.

Die Brettmühle wurde bis 1972 als Sägewerk betrieben. Heute dient sie als Zeitzeuge der Industrialisierung im Erzgebirge. Die Anlagen sind funktionsfähig.

Verschiedene Maschinen sind hier zu bestaunen:

  • 3 Zweietagen-Sägegatter (von 1880, 1913 und 1936)
  • Besäum-Kreissäge von 1936
  • 20m hohe Fabrikesse von 1904
  • kombinierte Gatter- und Kreissägenschärfmaschine
  • Dampfmaschine von 1900

Der ehemalige Lagerboden wurde zu einer Ausstellungsfläche umgebaut. Auch die vorhandene Wohnung des Sägewerker konnte wieder eingerichtet werden.

 

Öffnungszeiten 2016
22. und 23. April 14:00-17:00 Uhr
Montag, 16.05.2016 Schausägen zum dt. Mühlentag 10:00-16:00 Uhr
27. Mai 14:00-17:00 Uhr
10. Juni 14:00-17:00 Uhr
24. und 25.Juni 14:00-17:00 Uhr
16. Juli 14:00-17:00 Uhr
30. Juli 14:00-17:00 Uhr
27. August 14:00-17:00 Uhr
11. September
(Tag des Denkmals)
10:00-16:00 Uhr
24. September 14:00-17:00 Uhr
16. Oktober
(Tag des traditionellen Handwerks)
10:00-16:00 Uhr

 

Adresse:
Brettmühle Mulda
Hauptstraße 91
09619 Mulda


 

 



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