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Dorfkirche Fördergersdorf

Wahrscheinlich entstand eine Wegkapelle im 12./13. Jahrhundert, auch wenn laut einer Sage schon um 1000 eine Wallfahrtskapelle hier gestanden haben soll. Die Dorfkirche wird das erstemal 1346 im Meißner Bistumsmatrikel urkundlich erwähnt. 

Bedeutende Teile der alten Kirche aus dem 12. Jahrhundert sind noch in der heutigen Kirche noch vorhanden, wie das Eingangsportal in der Vorhalle, drei Fenstergewände und Teile der Nordwand, der Ostgiebel sowie Teile der Südwand.

1429/30 wurde die Dorfkirche wahrscheinlich durch Hussiten zum Teil zerstört. Doch konnte sie wegen Geldmangels nicht wieder aufgebaut werden. So wurde an der Nordwand eine kleine Interimskapelle errichtet. Sie dient heute als Sakristei. Wandbilder wurden zum Schutz übermalt und auch nicht wieder freigelegt, als die Kirche 1517 endlich wieder aufgebaut wurde. Damals entstand auch der geschnitzte Altaraufsatz. Der Taufstein aus Sandstein wurde 1583 angefertigt. Um 1700 entstand die schlichte Kanzel mit zwei geschnitzten Engelköpfen und die Emporen um 1730/40. 

Eine technische Besonderheit ist die bis heute funktionstüchtige, handgeschmiedete Turmuhr aus dem Jahre 1783.

1868 fand man Wandbilder in Secco- und Freskotechnik, vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Ursprünglich schmückten sie den ganzen Innenraum.

 

Adresse:
Dorfkirche Fördergersdorf
Pfarrgasse 2
OT Hartha-Fördergersdorf
01737 Tharandt

 


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