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Illingmühle Reichenau

Die Illingmühle liegt im Gimmlitztal. Errichtet wurde sie 1791 als Brettmühle. Dafür wurde von der Gimmlitz ein künstlicher Wassergraben angelegt. Von 1862 bis 1989 war die Mühle im Besitz der Familie Illing, von der sie ihren Namen hat. 

Das Wohnhaus, welches 1800 erbaut wurde, brannte 1877 ab. Auf dem Nachbargrundstück wird ein neues Wohnhaus errichtet, welches 1880 das Schankrecht erhielt. Die Mühle erhielt im Jahre 1894 einen Anbau für eine Kistenfabrik.

1908 brennt die Sägemühle vollständig ab. Ein Schneidmühlen- und Kistenbau-Gebäude wird 1909 errichtet. Ein Schrotmühlgang wird 1921 dazugebaut. Seit 1927 kann die Mühle mit einem 22-PS Schwerölmotor betrieben werden. 1945 wird das Wasserrad beschädigt, so das der Wasserantrieb außer Betrieb genommen wurde. 

Seit 1994 ist die Mühle im Besitz der Familie Popp, die ein Konzept zur musealen Nutzung und zum musealen Betreiben der historischen Maschinen und Anlagen erstellte. Einzelne Maschinen und Anlagen werden nach Instandsetzungsarbeiten wieder in Betrieb genommen.

Der Mühlgraben wurde rekonstruiert und absolvierte 2002 einen Probebetrieb. Nach 60 Jahren Stillstand konnte die Wasserkraftanlage wieder in Betrieb genommen werden.

Die Illingmühle gehört zu den wenigen funktionsfähigen Wassermühlen und ist heute ein technisches Denkmal.

 

Adresse:
Illingmühle
Gimmlitztal 103
OT Reichenau
01762 Hartmannsdorf-Reichenau

 

 



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