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Kohlhaukuppe

Die 786m hohe Kohlhaukuppe zählt zweifelsfrei zu den romantischten Bergen im Erzgebirge. Ein Berg, den es zu erwandern gilt, da die Auffahrt für Fahrzeuge gesperrt ist. Der Wanderparkplatz ist von der Stadt Geising aus, an der Kreuzung in der Nähe des Hotels Abendruhe, zu erreichen. Für 3h Parkzeit ist 1,- € zu entrichten.

Es führen 2 Wege zum Gipfel, der etwa 170 Meter über dem Tal des Geisingbaches liegt. Der Steilere ist ca. 1km lang. Der zweite, etwa 2km lange Weg ist größtenteils asphaltiert und führt in einem großen Bogen zum Gipfel. Die fantastische Aussicht entschädigt für die Strapazen des teilweise mühevollen Aufstiegs.

Blick von der KohlhaukuppeVom Aussichtsturm aus sind zu sehen (im Uhrzeigersinn):

  • zu Füssen des Berges: die Stadt Geising
  • am Horizont: das Elbtal
  • im Osten die Berge des Elbsandsteingebirges, darunter dessen höchster Berg:
    der Tetschner Schneeberg (723m), sowie der Cottaer Spitzberg (391m), sowie das zu Geising gehörende Dorf Fürstenau
  • im Südosten: das auf böhmischer Seite gelegene Mückentürmchen (808m)
  • im Süden das Dorf Zinnwald-Georgenfeld
  • im Westen: die Bergstadt Altenberg
  • zwischen Altenberg und Geising: der imposant 824m hoch aufragende Geisingberg

Direkt neben dem Aussichtsturm steht ein verwegener Bau: die Kohlhaukuppenbaude. Diese ist urgemütlich mit Kachelofen und offenem Grillofen ausgestattet. Gerühmt wird die Ausflugsgaststätte für ihre Knoblauchspezialitäten. Die Preise sind, wie in anderen Gasstätten auch, in den letzten Jahren ordentlich gestiegen (beim Bier z.B. um ca. 60%; 2010 kostete der halbe Liter noch 2,20 €, 2015 bezahlte man für den halben Liter Rechenberger Pils bereits 3,50 €).

Sagen & Magie - Abende auf der Kohlhaukuppe

Von November bis März finden jeweils Mittwoch bis Samstag ab 18:00 Uhr Baudenabende unter dem Motto „Sagen & Magie“ statt. Diese sind so beliebt, das sie bereits Wochen, sogar Monate vorher ausgebucht sind. Und das, obwohl auch hier die Preise gestiegen sind. (2015: 6,- €/Person; 2016 bereits 8,- €/Person) Für dieses Eintrittsgeld wird eine etwa 1h-stündige 2-Mann (Wirte)-Show geboten, die gegen 20:00 Uhr beginnt. Der eine Wirt liest hinterm Tresen Sagen vor, die zumeist außerhalb des Erzgebirges spielen und mit Bildern über einen Beamer untermalt werden. Der zweite Wirt führt unter Einbindung der Gäste kleine Zauberstücke vor. Beide Wirte haben einen preußischen Dialekt.

Neben dem Eintritt ist auch ein Mindestverzehr von 10,- €/Person im Voraus zu entrichten. Bei Nichtteinahme gibt es keine Rückerstattung, auch nicht des Mindestverzehrs. Und das auch dann nicht, wenn andere Personen der Gruppe mehrere hundert Euro zusätzlich verzehrt haben.

Die Sagen-und-Magie-Abende sind geschlossene Veranstaltungen. Der hungrige Wanderer wird Mittwoch-Sonntag, sowie an den Feiertagen von 11:00 - 17:00 Uhr verköstigt.



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