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Stickereimuseum Eibenstock


Schon 1909 entstand die Idee eines Museums. Alte und denkwürdige Gegenstände sollten gespendet oder dem Stadtrat zum Kauf angeboten werden. Doch geriet diese Idee wieder in Vergessenheit. 1937 wurde der Gedanke wieder aufgenommen, 47 Stücke wurden so bis 1939 gezeigt.

1955 wurde ein Museum eröffnet, die Heimatschau. 1997 richtete man dann das Stickereimuseum ein, wo auch die Exponate aus der Heimatschau eine neue Heimat fanden.

Historische Stickmaschinen sowie Apparate und Zubehör kann man im Erdgeschoss betrachten. Die älteste Maschine stammt aus dem Jahre 1860 und ist eine Handstrickmaschine. Sie wird im Volksmund „Schwarzer Riese“ genannt und ist bis heute noch funktionstüchtig. Auf Wunsch können verschiedene Maschinen vorgeführt werden. Zu den Exponaten gehören auch:

  • Kurbelstickmaschine
  • Mehrkopfstickautomat
  • Punschmaschine
  • Repetiermaschine
  • Stickautomat
  • Fädelmaschine
  • Pantographenstickmaschine

Auch im Erdgeschoss kann man verschiedene Tambourier-, Perl- und Flitterstickereien aus verschiedenen Epochen bestaunen. So sind auch ein Kartenspiel mit Flitter bestickt oder auch eine festliche Garderobe zu sehen. Desweiteren zeigen Exponate:

  • Flitterstickerei
  • Handstickerei
  • Tambourierrahmen
  • Handmaschinenstickerei
  • gestickte Stocknägel
  • Flitter-Fächer
  • Plauener Spitze

Im ersten Obergeschoss befindet sich eine Ausstellung zur Stadtgeschichte. Man erfährt wissenswertes über die Besiedelung, den Zinn- und Eisenbergbau sowie das Handwerk und die erzgebirgische Volkskunst. Zu sehen sind Bilddokumente, Exponate und Modelle. Eines dieser Modelle ist eine Modellbahn. Auf Eibenstocker Boden befand sich einst die steilste Normalspurbahn in Deutschland. Diese historische Strecke ist hier als Modellbahn nachgebildet. Weiter Zeitzeugnisse sind zum Beispiel:

  • Fotos von Alt-Eibenstock und altem Marktplatz
  • Zeugnisse über den Eibenstocker Bergbau
  • Eibenstocker Zinn
  • Volkskunst
  • Buckelapotheke
  • Modell der Talsperre Eibenstock, größte Trinkwassertalsperre im Freistaat Sachsen

Eine Sammlung erzgebirgischer Volkskunst kann in Räumen im Erdgeschoss besucht werden. Familie Trumpold siedelte Anfang der 1950er in den Südwesten Deutschlands über. Päckchen aus der Heimat enthielten hin und wieder auch Engel, Räuchermänner oder Kurrende. Nach der Wende sollte diese Artikel in einem Museum im Erzgebirge gezeigt werden. Zuerst fand man diese Räumlichkeiten in Hohenstein-Ernstthal, später in Eibenstock. Heute sind hier ca. 15.000 Einzelstücke zu sehen. Aus allen Ecken des Erzgebirges stammen diese Exponate. Es sind unter anderem Miniaturen und Spielzeuge aus Seiffen sowie Schnitzereien aus dem Westerzgebirge. Sie zeigen unter anderem

  • eine kursächsische Jagd
  • sächsische Bergmänner
  • ein barockes Konzert
  • eine Kutschfahrt
  • eine Bergparade um 1719
  • Scheidebank im Göpel
  • Bergmusikanten

 

Öffnungszeiten
 
Montag
geschlossen
Dienstag - Sonntag
10:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr
24.12. & 31.12.
10:00 - 12:00 Uhr
25.12. & 26.12.
10:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr
01.01. / Christi Himmelfahrt / 03.10.
geschlossen
(Führungen außerhalb der Öffnungszeiten nach telefonischer Voranmeldung möglich, ab 15 Personen)
 
 
Eintrittspreise
 
Erwachsene, Rentner
5,00 €
Kinder (6 - 16 Jahre), Schüler, Studenten
3,00 €
Familienkarte
(beide Elternteile, Kind)
8,00 €
Gruppenkarten (ab 15 Personen)
 
Erwachsene
4,00 € / Person
Kinder
2,00 € / Person


Adresse:
Stickereimuseum Eibenstock
Bürgermeister- Hesse-Straße 7/9
08309 Eibenstock

 

Stand: 10. Mai 2017 | Alle Angaben ohne Gewähr!

 



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