MenüAlles zu Sport & Freizeit

Wanderung durch das Natzschungtal

von Olbernhau nach Rübenau über Kallich in Böhmen

Gesamtlänge: 19,3 km
tiefster Punkt: 478 m ü.NN (Wanderparkplatz Grünthal)
höchster Punkt: 735 m ü.NN (Weg zwischen Hammerweg und Natzschung)
Dauer: ca. 4 Stunden
Steigungen: 568 m
Gefälle: 367 m

Der Parkplatz in Olbernhau-Grünthal ist unser Startpunkt zur ausgedehntesten und umfangreichsten Natzschungtalwanderung, die wir je gemacht haben. Über die Sackgassenstraße wandern wir zum Rothenthaler Ortsteil Pföbe. Der Sedanweg schlängelt sich nördlich von Rothenthal dem Talhang hinauf.Zwischen den mächtigen Buchenstämmen hat man einen grandiosen Tiefblick auf den Ort. Nach etwa 2km kommt eine Wegkreuzung. Links geht es steil bergab, rechts steil bergauf. Wir machen Letzteres.Nach wenigen hundert Metern stoßen wir auf den Roten Hirschweg. Hier geht es links herum. Schon huntert Meter weiter verlassen wir diesen gut ausgebauten Waldweg, indem wir auf einen zugewachsenen Pfad links abbiegen.

Unser erstes Etappenziel ist der Sophienstein. Der Waldwegewart hat die Hinweisschilder schon seit annähernd hundert Jahren nicht ausgetauscht. Das ist gut an der altdeutschen Schrift zu erkennen. Man muß schon gut aufpassen, um nach ca. 300m den Abzweig nach links nicht zu verpassen. Auf dem Aussichtsfelsen angekommen, entlohnt der Blick ins Natzschung- und Flöhatal. Zu unrecht ist der Sophienstein so in Vergessenheit geraten. Es ist der höchste Aussichtsfelsen im Erzgebirge, mit ca. 180m direkt unterhalb, bzw. 235m am Ausgangspunkt unserer Wanderung. Er hat damit einen ählichen Höhenunterschied wie der Basteifelsen in der Sächsischen Schweiz.

Weiter geht es Richtung südwesten bis zum errichen eines kleinen Bächleins. An diesem führt ein kurzer Pfad zum Stößerfelsenweg. Auf diesem bleiben wir 600m und erreichen nach gefühlten 10, aber eigentlich erst 4km den legendären Stößerfelsen. Das ist der bekannteste Aussichtsfelsen im Natzschungtal. Er ist aber „nur“ 130m hoch und außer die prächtigen Waldungen auf sächsicher und böhmischer Seite der Natzschung gibt es nicht viel zu sehen. Wir sind wohl noch etwas zu verwöhnt von der Sophienstein-Aussicht. Auf alle Fälle ist der Stößerfelsen ein schönerer Picknickplatz.

Wir wandern weiter auf dem Stößerfelsenweg, der sich entlang des Talhanges schlängelt. An der Kleinen Steinbach, nach 2km geht er über in den Brandleitenweg. Dieser trifft an der Großen Steinbach auf den Hammerweg. Nach dem Anstieg verlassen wir dieses Aspahltsträßchen und wenden uns nach links ins Tal. Eine wagemutiger Weg, den man auch mal verlassen kann, um in den Hangfelsen, hoch über dem Rübenauer Ortsteil Lochmühle ein Bierchen aus dem Rucksack zu trinken. Unten im Tal angekommen, geht es nach der ehem. Gaststätte Lochmühle links runter zur Natzschung. Vor dem ehem. Ferienhaus Rosemarie gibt es eine Holzbrücke (genannt: Luisenbrücke) auf der man die Natzschung überqueren kann.

Nach etwa 3km entlang der böhmischen Seite der Natzschung erreichen wir die offizielle Grenzstraße nach Rübenau. Da wir aber Hunger verspüren, wandern wir weiter am Waldrand entlang zur Gaststätte Schloß. Über die Kallicher Hauptstraße geht es schließlich zurück an den Grenzübergang. Vor der Seniorenpension wenden wir uns links auf den Oberen Natzschungweg.Dieser führt sanft bergauf zum Kammweg.Auf diesem wenden wir uns nach rechts. Nach ca. 300m führt links ein Wiesenweg ab. Den nehmen wir. Es geht durch die sog. Berglöcher hinunter zur Bergschänke. Diese öffnet aber nur auf Vorreservierung ab 15 Personen. Unten im Tal gibt es aber noch das Bierstübel, was geöffnet haben kann. Mit einem letzten Kneipenbesuch endet also unsere ausgedehnte Natzschungtalwanderung.

Aussicht Männertag ins Natzschungtal Aussichtsfelsen auf dem Weg ins Natzschungtal Blick vom Stößerfelsen Ausblick vom Stößerfelsen Rast auf dem Felsen oberhalb der Lochmühle Blick ins Natzschungtal zu Männertag Kirche in Kallich Blick nach Rübenau von Kallich Wanderung Richtung Rübenau

50.60947590216412, 13.348217010498049

Gewandert von Ringo, André und Dirk am 17. Mai 2012. Es war anfangs bewölt, später kam die Sonner heraus bei 2-10 °C. Es pfiff ein eisiger Wind, vor dem wir im Natzschungtal meist geschützt waren.

Artikel veröffentlichen | Alle Angaben ohne Gewähr! | Impressum | Datenschutz | © 2020 by porstmann.com
X
|
X