Blockhausen
Männertag am 29. Mai 2025
Gesamtlänge: 15,9km + 4,7km = 20,6km
tiefster Punkt: Rathaus Mulda: 425m ü.NN
höchster Punkt: Bienenholz Nassauer Weg: 629m ü.NN
Steigungen: 480m + 49m = 529m
Gefälle: 622m + 115m = 737m
Wir beginnen unsere Wanderung an der Erzhütte. Über die Mittelstraße, vorbei an Bienenmühle Möbel geht es rechts hinauf in Richtung Plattenbauten. Nach 800m, hinten dem letzten Einfamilienhaus, steht unter riesigen Buchen eine Bank. Hier frühstücken wir. Dem Nassauer Weg folgen wir fast bis zum Waldrand. Nach nur 2km haben wir mit 629m ü.NN.auch bereits den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht. Hier wenden wir uns nach links und befinden uns damit auf der Gemeindegrenze. Rechts die Felder von Nassau, links das Bienenholz. Auf diesem Weg bleiben wir einen knappen halben Kilometer, um uns dann taleinwärts zu begeben. Nach insgesamt 3,4km erreichen wir die Fahrstraße auf Höhe der ARO Metall- und Stahlbau GmbH.
Nach 300m biegen wir links auf die Clausnitzer Dorfstraße ein, um nach der Eisenbahnbrücke rechts zum Clausnitzer Bahnhof zu gelangen. Hier warten wir auf den Himmelfahrtszug. Das war jedes Jahr eine historische Dampflok, dieses Jahr nur eine alte Diesellok, aber zumindest mit Reichsbahn-Wagons. (2026 fuhr gar kein Zug. Ob der Himmelfahrtzug fährt, erfährt man hier.)
Der Wanderweg führt etwas oberhalb der Bahnstrecke zum Nassauer Bahnhof weiter. Beide Bahnhaltepunkte trennen keine 2km.
Anfangs ist es ein bequemer Waldweg, später wird er zum Trampelpfad, wo es auch mal ein Böschung runter gehen kann. Das wird unserem Maxl zum Verhängnis. Schwer verletzt müssen wir ihn bereits 12:00 Uhr am Bahnhof Nassau zurück lassen, damit er 5h später die Wanderung mit uns per Zug fortsetzen kann.
Nach dem Bahnhofsgelände gelangen wir zum Nassauer Ortsteil Ölmühle. Hier wenden wir uns nach links auf die sog. Quarkstraße. Diese geht zuerst steil, später leicht 2km bergauf, bis sie auf die Kammstraße trifft. Hier steht eine Schutzhütte, davor ein Tisch mit 2 Bänken, die wir zur Rast nutzen. Weiter gehts knapp 2,5km auf dem ca. 600m ü.NN. hohen Höhenrücken Richtung Blockhausen. Der Weg ist eigentlich nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge frei gegeben. Viele nutzen ihn trotzdem, um 500m oberhalb von Blockhausen zu parken. Vom Parkplatz gehts hinunter nach Blockhausen.


















Blockhausen, das sind 6 große Blockhütten mit Imbißgastronomie. Und zu Himmelfahrt spielt auch eine Band. Nach einer Stärkung laufen wir auf dem Mordsteinweg, um dann links taleinwärts zum Steinbruchweg zu gelangen. Man kann den Weg um 200m verkürzen, in dem man einen Trampelpfad entlang von geschnitzten Skulpturen geht. Ab der Skulptur Drache gehts rechts einen (Ende Mai schon sehr zugewachsenen) Waldweg bergauf. Am Waldrand angekommen, erblicken wir das Muldental vor uns. Nun gehts hinunter nach Mulda. Am Ortseingang befindet sich das wohl schönste Erlebnisbad im Erzgebirge: das Muldabad. Wer im Sommer wandert, kann die Erfrischung wahrnehmen. Wir gehen aber daran vorbei und gelangen auf die Fahrstraße. Entlang des Bürgersteigs gehts Richtung Bahnhof. Gegenüber dem Rathaus überqueren wir die Mulde. Eigentlich wollten wir im Muldaer Hof einkehren, aber der hat Donnerstag Ruhetag, egal ob 100te Wanderer unterwegs sind oder nicht. (Mittlerweile: Stand 2026 steht das Restaurant nur noch Hausgästen zur Verfügung)
Wegen mangelnder Einkehrmöglichkeit in Mulda fahren wir mit dem Zug bis nach Holzhau. Hier befiindet sich nur wenige 100m vom Bahnhof entfernt der Lindenhof. Wir setzen uns in den Biergarten, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Nach dem Essen könnten wir zwar mit dem Zug zurück nach Bienenmühle fahren, da es aber noch nicht dunkel ist und wir alle noch top-fit sind, wandern wir auf dem Gehweg, parallel zur Muldentalstraße die ca. 4,5km zurück.
Es wanderten die Tour am 29. Mai 2025 mit: Bauleiter, Andre, Maxl, Dirk, Jerome und Ringo bei anfangs bewölkt, später wechselnd bewölkt bei 7-15°C, was sich auf den Bergen bei mäßigen Wind auch mal kühler angefühlt hatte. (Tag vorher: Dauerregen)




