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WeihnachtsbergeWeihnachtsberge

Weihnachtsberge sind aus Papier, Gips, Holz, Kunststoff und Pappmasché nachgebildete Landschaften. Die ersten Weihnachtsberge wurden erstmals im 17. Jhd. im Erzgebirge gefertigt und zeigten die Geburt Jesus Christus. Sie wurden in der Weihnachtszeit in Kirchen und Pfarrhäusern aufgestellt. Daher stammt der Name.

Im Laufe der Zeit wurden die Darstellungen heimatnah. Abgebildet wurden unterirdische Bergwerke und Erzgebirgslandschaften. Mit Aufkommen der Elektrizität, wurden die Weihnachtsberge beleuchtet und die Figuren beweglich gemacht.

Weihnachtsberge fanden im 18. und 19. Jhd. Einzug in die Wohnhäusern. Die ganze Familie bastelte in der Weihnachtszeit an dem Weihnachtsberg. Von da an gehörten Weihnachtsberge zum weihnachtlichen Brauchtum.

Heute sind Weihnachtsberge in viel größeren Dimensionen in erzgebirgischen Heimatmuseen zu bestauenen. Hier nehmen sie teilweise Größen von 10x3m und mehr ein. Per Knopfdruck setzen sich die Figuren in Gang.

Weihnachtsberge sind u.a. in folgenden Heimatmuseen zu bestaunen:Weihnachtsberg

Kleinere Weihnachtsberge für das heimische Wohnzimmer gibt es auch im Internet zu kaufen, unanimiert, dafür beleuchtet. So z.B. der Seiffener Weihnachtsberg (44 x 31,5cm). Man kann aber auch selbst einen Weihnachtsberg aus Gips gestalten und dann mit Lichterhäuser bestücken. Da die Weihnachtsberge viel Platz weg nehmen, werden heutzutage oftmals die illuminiuerten Papphäuschen einzeln als hübsche weihnachtliche Dekoration aufgestellt. Beliebt sind vor allem Kirchen, wie die Seiffener Kirche und die Dresdener Frauenkirche.

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